CBD - Endlich Legal

Wie alles begann...

 

Seit Jahren ist es in aller Munde, Lunge, auf der Haut, und sogar Tampons gibt es inzwischen auf dem Markt – CBD. Die einzigen, die es ausschließlich im Kopf haben, sind wohl die Politiker; vor allem die deutschen.                                        
Nach jahrelangem Hin und Her um das rauschfreie Cannabinoid, ließ man sich in Deutschland auf die Legalisierung ein, und erlegte als Kriterium ausschließlich auf, dass die Grenze von 0,2% THC im Produkt nicht überschritten werden darf.

 

Doch während in ganz Europa die Wirtschaft boomte, weil fast jedes Land auf den CBD-Zug aufsprang; ganz zu schweigen vom Green Rush, und der einhergehenden Legalisierungswelle; wurden in Deutschland reihenweise kleine CBD Shops kriminalisiert. Fast wöchentlich konnte man von Razzien lesen, bei denen Öle, Hanftees, CBD Blüten, Kosmetik und vieles mehr beschlagnahmt wurde - natürlich ersatzlos. Das Problem bestand darin, dass CBD zwar legal war, es aber von keiner Behörde kontrolliert wurde, und deshalb in einer Grauzone lag. Wäre es als Novell Food eingestuft worden, wäre die Lebensmittelbehörde (EFSA) zuständig, bei einer Einstufung als Arznei, wäre es die Bundesbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm). So wurden Shopbesitzer kriminalisiert, und bekamen für verdorbene und beschlagnahmte Waren selbst nach gewonnenen Prozessen keine Entschädigung.                                                                                           

Verschiedene Aktivisten starteten die unterschiedlichsten Aktionen, einer zeigte sich sogar selbst an; Verbände, Ärzte, Unternehmer, Patienten und sogar Otto Normalbürger waren empört, verunsichert und verständnislos. Denn CBD ist schon seit Langem nicht mehr nur ein Lifestyleprodukt, oder ein Grasersatz für Jugendliche. CBD ist weit mehr, und hilft vor allem auch der Oma mit Arthrose, dem Kind mit Epilepsie, dem Kumpel mit der Angststörung, dem Manager, der nicht schlafen kann, und der gestressten Mom. Aber diesem weiten Feld, widmen wir einen weiteren Artikel, um euch richtig und umfassend zu informieren.

 

Der Befreiungsschlag

 

Einer der kleinen Läden, die der Repression zum Opfer fielen, war die Hanfbar in Braunschweig. Die beiden Unternehmer verkauften dort Nutzhanf als Tee und Blüten, so lange, bis bei einer Razzia im Jahr 2016 alles beschlagnahmt, und die Jungs im Januar 2017 wegen bandenmäßigen Drogenhandels zu Bewährungsstrafen verurteilt wurden...für ein bisschen CBD.

Sie haben angeblich gegen die Anlage 1 des Betäubungsmittelgesetzes verstoßen, doch das Gericht in Braunschweig hatte nicht das letzte Wort. Nachdem die Revision den Bundesgerichtshof erreicht hatte, hob dieser das Urteil umgehend auf. Doch was bedeutet das konkret? Glaubt man den beiden Anwälten, die zu Wort kamen, ist noch nichts gewonnen...noch.                      Fakt ist, dass es nun nachweislich möglich ist, Blüten mit CBD legal zu verkaufen. Wenn der Verkäufer keinen Vorsatz hat, es zu rauschzwecken zu verkaufen, und diese auch sonst ausgeschlossen sind, fällt der Verkauf von unverarbeiteten CBD Produkten nicht mehr in das BTMG. Der Anwalt der Angeklagten wiederum meint, dass zwar bei seinen Mandanten kein Vorsatz festgestellt wurde, dass dies aber nicht bedeute, dass man nun legal Blüten verkaufen könne. Gelöst werden könnte dieses Problem über Portionierung und Beipackzettel, wie man sie auch von Produkten aus der Drogerie kennt. Und wer ganz schlau ist, der bringt, wie Nutzhanf, lieber Kosmetik auf den Markt, denn diese ist bisher völlig unbehelligt geblieben.